GABO:mi

Aktuelles

Das gesamte GABO:mi-Team freut sich über den Start von neuen Projekten, die wir erfolgreich mit unseren Forschungspartnern bei der Europäischen Kommission beantragt haben:

Logo EuroHyp-1
EuroHYP-1: Projektstart einer multizentrische klinische Studie zum Einsatz von Hypothermie bei Schlaganfall-Patienten
Am 01.02.2012 startete das europäische Forschungsprojekt EuroHYP-1. Bei dem Projekt handelt es sich um eine große, multizentrische klinische Studie, die leichte Kühlung als neue Behandlungsmethode für ischämischen Schlaganfall beurteilt. Die Studie wird koordiniert von Prof. Stefan Schwab vom Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland. Das Projekt arbeitet mit 35 europäischen Partnern zusammen sowie einer internationalen Partnerorganisation aus Australien. Über eine Laufzeit von fünf Jahren wird den Forschern von der Europäischen Kommission eine Fördersumme von 10,9 Mio. Euro bereitgestellt. GABO:mi hat das Projekt EuroHYP-1 bereits in der Antragsphase erfolgreich unterstützt.    

externer Link Fernsehbericht über Hypothermie bei Schlaganfall-Patienten       
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Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache weltweit und zweithäufigste Ursache für behinderungsbedingte Einschränkung der Lebensqualität im Alter in Ländern mit hohem Einkommen. Mit zunehmendem Alter steigt die Schlaganfallhäufigkeit exponentiell an, weshalb die soziale und wirtschaftliche Belastung durch die Überalterung der europäischen Bevölkerung ansteigen wird.

Eine systematische Überprüfung experimenteller Studien legt nahe, dass Hypothermie die bislang vielversprechendste Behandlungsmöglichkeit darstellt. Therapeutische Kühlung reduziert effektiv ischämische Hirnschädigung nach einem Herzstillstand, weshalb Hypothermie neben Reperfusionstrategien von Experten als die vielversprechendste Therapie für Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall beurteilt wird.

Die EuroHYP-1 Studie ist eine trans-europäische, offene und randomisierte klinische Phase-III-Studie, die Wirkung und Risiken therapeutischer Kühlung bei 1500 erwachsenen Wachpatienten mit akutem Schlaganfall prüft. Die Forscher des EuroHYP-1 Konsortiums sind führende europäische Experten auf den Gebieten statistisches Design und Analyse, therapeutische Hypothermie, Bildgebung, Gesundheitsökonomie, Ultraschall, Biomarker sowie Studiendurchführung (Umsetzung und Überwachung); darüber hinaus bindet das Konsortium auch europäische Patienten- und Familieninteressensverbände sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit ein, um eine erfolgreiche Patientenrekrutierung und Datenanalyse zu gewährleisten.

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DORIAN – Gesundes und ungesundes Altern: die Rolle der mütterlichen Fettleibigkeit

Am 01.01.2012 startete das europäische Forschungsprojekt DORIAN (gesundes und ungesundes Altern: die Rolle der mütterlichen Fettleibigkeit). Koordiniert wird das Projekt von Frau Dr. Patricia Iozzo vom Institut für Klinische Physiologie - CNR in Pisa, Italien. Das Konsortium wurde bereits während der Antragsstellung erfolgreich von GABO:mi unterstützt. Die Europäische Kommission fördert DORIAN für drei Jahre mit einem Betrag in Höhe von 3 Millionen Euro.

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Dieses interdisziplinäre Projekt hilft dabei, ein besseres Verständnis über die Grundmechanismen in der Entwicklung des Menschen zu entwickeln - von der Kindheit und Jugend bis zum Alter. Dieses Verständnis führt zu einer Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität in allen Lebensphasen. Das Konsortium von DORIAN wird insbesondere die Auswirkung der mütterlichen Fettleibigkeit auf den Alterungsprozess analysieren sowie die damit verbundenen degenerativen Erkrankungen der Nachkommen.

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Log EuroForGen
Europäisches Kompetenznetzwerk in forensischer Genetik (EUROFORGEN-NoE)

Am 01.01.2012 startete das EU-Forschungsprojekt EUROFORGEN-NoE  (Europäisches Kompetenznetzwerk in forensischer Genetik) unter der Leitung von Prof. Peter Schneider von der Universität Köln/Institut für Rechtsmedizin. Das Projektkonsortium besteht aus 12 europäischen Partnern mit bekannten und herausragenden Forschern aus dem Bereich der forensischen Genetik. Ihre Zielsetzung ist die Entwicklung eines tragfähigen europäischen Kompetenznetzwerks. GABO:mi hat das Konsortium erfolgreich während der Antragsphase unterstützt. Das Projekt ist auf fünf Jahre angesetzt und wird von der Europäischen Kommission mit einem Betrag in Höhe von 6,6 Millionen Euro gefördert.

 

Logo NILVAD
NILVAD – Durchführung einer klinischen Studie für neue Behandlungsformen bei Alzheimer Erkrankungen

Am 01.01.2012 startete das internationale EU-Forschungsprojekt NILVAD (eine europäische, multizentrische Placebo kontrollierte Phase-III-klinische Studie mit Nilvadipin bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer Erkrankung), koordiniert vom Trinity College Dublin (TCD), Irland. GABO:mi unterstützte Prof. Brian Lawlor (TCD) und sein Team bereits während der Antragsphase. Die Europäische Kommission fördert NILVAD über einen Zeitraum von fünf Jahren mit einem Betrag von 6 Millionen Euro.

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Die Alzheimer Demenz (AD) ist ein ständig wachsendes Gesundheitsthema unter der alternden Bevölkerung und ist die häufigste Form von Demenz, die mehr als 15 Millionen Menschen weltweit und rund 5 Millionen Europäer betrifft. Die direkten und indirekten Kosten von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen belaufen sich auf mehr als € 440.000 Millionen pro Jahr (www.alz.org, 2010). Es ist daher unerlässlich neue Behandlungsformen für AD zu entwickeln, die Modifizierungen im Krankheitsverlauf hervorbringen. NILVAD führt eine Placebo-kontrollierte klinische Studie durch, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Nilvadipin an 500 Personen mit leichter bis mittelschwerer AD über einen Behandlungszeitraum von 18 Monaten testet. Männliche und weibliche Patienten mit leichter bis mittelschwerer AD im Alter von 50-90 Jahren mit einer Reihe von medizinischen Begleiterkrankungen und Gebrechlichkeit werden in die Studie eingeschlossen. Wenn diese Studie erfolgreich verläuft, würde Nilvadipin einen Fortschritt in der Behandlung von Alzheimer-Patienten darstellen und einen großen Einfluss auf die Gesundheits-und Betreuungskosten in diesem Krankheitssegment haben.

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Logo DITAC
DITAC – Entwicklung eines europäischen Curriculums für internationales Krisenmanagement

Am 01.01.2012 startete das internationale EU-Forschungsprojekt DITAC (Disaster Training Curriculum), koordiniert vom Universitätsklinikum Bonn (UKB). Dr. Philipp Fischer (UKB) und sein Team wurden bereits während der Antragsphase erfolgreich von GABO:mi unterstützt. Die Europäische Kommission fördert DITAC über einen Zeitraum von drei Jahren mit einem Betrag von 4 Millionen Euro.

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Im Projekt DITAC wird ein europäisches multidisziplinäres Team von Experten zusammenarbeiten, um ein standardisiertes Curriculum für internationales Krisenmanagement zu entwickeln. Dabei zielt das DITAC Projekt darauf ab, einen ganzheitlichen und stark strukturierten Lehrplan (Curriculum) für Ersthelfer und strategische Krisenmanager, die mit Katastrophen auf nationaler und internationaler Ebene betraut sind, zu entwickeln. Das Curriculum wird die dynamischen Herausforderungen der Krisenmanager berücksichtigen, um die Effizienz, Wirksamkeit, Koordination, Kohärenz und Angemessenheit in Krisensituationen zu erhöhen. Dies ist wichtig, da ein Anstieg in der Häufigkeit, Intensität und Komplexität von Krisensituationen zu verzeichnen ist und auf der anderen Seite die Regierungen aufgrund finanzieller Restriktionen auf humanitäre Hilfen angewiesen sind.

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Logo Wake-up
Start der WAKE-UP-Studie – Hilfe nach einem Schlaganfall

Das EU-Forschungsprojekt WAKE-UP (Wirksamkeit und Sicherheit von MRI-basierter Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten, die mit den Symptomen aufwachen: eine randomisierte, doppel-blinde, placebo-kontrollierte Studie) startete am 01.12.2011. Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (Prof. Christian Gerloff) koordiniert. GABO:mi hat das Konsortium bereits erfolgreich während der Antragsphase unterstützt. Das Konsortium besteht aus 13 europäischen Partnern und wird über 5 Jahre laufen. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 12 Millionen Euro.

externer Link Fernsehbericht

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Das Ziel der Forschung im Rahmen des WAKE-UP Projekts ist, erweiterte Behandlungsoptionen für akuten Schlaganfall zur Verfügung zu stellen, um die Behandlungserfolge für die Patienten zu verbessern und damit die Bürde des Schlaganfalls zu verringern. Zu diesem Zweck wird WAKE-UP eine von Forschern initiierte, multizentrische,  randomisierte, doppel-blinde und placebo-kontrollierte Studie durchführen, die dafür ausgelegt ist, die Wirksamkeit und die Sicherheit der Magnetresonanzthomographie (MRT)-basierten intravenösen Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten und denen, die mit ihren Symptomen aufwachen, zu testen.

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Logo EpiPGX
EpiPGX – Forschung zur Verbesserung der Epilepsie Behandlung

Am 01.11.2011 startete das EU-Forschungsprojekt EpiPGX (Epilepsie Pharmakogenomik: Bereitstellung von Biomarkern für die klinische Anwendung), koordiniert vom University College London (UCL). Professor Sanjay Sisodiya (UCL) und sein Team wurden bereits während der Antragsphase erfolgreich von GABO:mi unterstützt. Die Europäische Kommission fördert EpiPGX über einen Zeitraum von vier Jahren mit einem Betrag von 6 Millionen Euro.

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Das Ziel von EpiPGX ist es, Biomarker anhand vorhandenen Erbguts zu identifizieren, die dann zum Einsatz kommen in der individuelle Behandlung von Epilepsie Patienten. Patienten sollen an einer klinischen Studie teilnehmen mit dem Ziel Chronizität zu vermeiden, Rückfälle zu verhindern und unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu reduzieren. Das Projekt wird Analysen zum Erbgut nutzen einschließlich Next-Generation-Sequenzierung. In großen, gut phänotypisiert Patientengruppen werden genombasierte Biomarker identifiziert, aktuelle Antiepileptika (AEDs) verbessert und neue Therapie-Ziele identifiziert. weniger 

 

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DEM-CHILD – ein Forschungsprojekt zu NCL-Krankheiten, als Hauptursache von Demenz im Kindesalter

Am 01.10.2011 ist das europäische Forschungsprojekt DEM-CHILD (ein Forschungsprojekt zu NCL-Krankheiten als Hauptursache von Demenz im Kindesalter) gestartet. Das Konsortium wird von Frau Dr. Angela Schulz, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf geleitet und besteht aus 10 internationalen Partnern. Ein wichtiger Aspekt dieses Projektes ist die Zusammenarbeit mit Indien, wo Demenz im Kindesalter wie in Europa ein kritisches Problem darstellt. GABO:mi hat das Konsortium erfolgreich bei der Antragsstellung unterstützt und kümmert sich während der Projektlaufzeit von 3 Jahren um das Projektmanagement. Die Förderung durch die Europäischen Kommission beläuft sich auf 3 Millionen Euro.

 

Logo EuroSkinGraft
EuroSkinGraft – eine neue Generation von Hautsubstituten entsteht
Das FP7-Projekt EuroSkinGraft startete am 01.10.2011 und wird von der Universität Zürich koordiniert. Die Forscher entwickeln eine neue Generation von Hautsubstituten inkl. klinischem Einsatz bei schweren Hautverbrennungen. GABO:mi ist der Projektmanagement-Partner, der das Konsortium bereits erfolgreich durch die Antragstellung geführt hat. Das Konsortium besteht aus 7 Partnern innerhalb Europas und wird über 5 Jahre hinweg mit 6 Mio. EUR von der Europäischen Kommission gefördert.  Bericht über Hauttransplantationen im Schweizer Fernsehen externer Link Fernsehbericht

 

Logo ProCardio
ProCardio – unser Euratom Anschlussprojekt
Zusammen mit einigen Forschern des Projektes CARDIORISK ist es uns gelungen, für ein Anschlussprojekt Fördergelder der Europäischen Kommission einzuwerben. Im neuen Projekt ProCardio geht es um kardiovaskuläre Risiken durch niedrige Strahlendosen sowie niedrigdosierte ionisierender Strahlung. ProCardio wird koordiniert von Prof. Michael J. Atkinson vom Institut für Strahlenbiologie des Helmholtz-Zentrums in München. Seit 01.10.2011 unterstützen wir für 3 Jahre die Forscher im Projektmanagement und bei der Entwicklung der Website.

 

11 new projects

In den letzten Ausschreibungsrunden des 7. Forschungsrahmenprogramms waren wir sehr erfolgreich. Aktuell sind wir mit 11 Projekten in den Vertragsverhandlungen. Darunter sind 6 koordinierende Einrichtungen in Deutschland:

  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, D (zwei Projekte)
  • Klinikum der Universität zu Köln, D
  • Universitätsklinikum Bonn, D
  • Helmholtz Zentrum München, D
  • Universitätsklinikum Erlangen, D
  • University College London, UK
  • King‘s College London, IoP, UK
  • Trinity College Dublin, IR
  • Universität Zürich, CH 
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche, Pisa, I

Dieses beeindruckende Ergebnis ist der beste Beweis für ein Winning-Team. In zweifacher Hinsicht: Zum einen ein erfolgreiches Team gemeinsam mit den Forschern und zum anderen ein engagiertes Projektmanagement-Team. Wir sind stolz darauf, so den europäischen Gedanken und Forschergeist mit Leben erfüllen zu dürfen.

Vier dieser elf Projekte haben bereits erfolgreich PR betrieben:

  • Trinity College Dublin: "Clinical Trials for New Alzheimer's Disease Treatment to be Awarded European Commission €6 million Funding"
    externer Link Pressemitteilung
    externer Link Pressemitteilung des Alzheimer Research Forums

  • Universität Zürich: Bericht über Hauttransplantationen (Projekt EuroSkinGraft) im Schweizer Fernsehen
    externer Link Fernsehbericht

  • Universität Hamburg-Eppendorf: Bericht über Schlaganfall (Projekt Wake-up) im Deutschen Fernsehen
    externer Link Fernsehbericht

  • Universitätsklinikum Erlangen: Bericht über Hypothermie bei Schlaganfall-Patienten (Projekt EuroHyp) im Deutschen Fernsehen 
    externer Link Fernsehbericht 
Logo EAHC

PREDI-NU – Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
Zusammen mit den Forschern des Projektes EAAD (European Alliance Against Depression) ist es uns gelungen, für ein Anschlussprojekt Fördergelder der Europäischen Kommission einzuwerben. Im neuen Projekt PREDI-NU (Preventing Depression and Improving Awareness through Networking in the EU) geht es um die Verbesserung der Aufklärung und Prävention von Depressionen. Das Hauptziel ist die Entwicklung einer internet-basierten Selbstmanagement-Plattform für junge Menschen mit leichten Depressionen. Projektstart ist am 01.09.2011. Für 3 Jahre unterstützen wir die Forscher im Projektmanagement, bei der Entwicklung der Website und mit der IT-Plattform.

 
Logo OncoTrack

Am 01.01.2011 startete unser zweites IMI-Projekt (Innovative Medicine Initiative) unter der Leitung von Dr. David Henderson von der Bayer Schering Pharma AG und Prof. Hans Lehrrach vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik. Insgesamt arbeiten in den nächsten fünf Jahren 18 renommierte Universitäten, Biotech-Firmen und europäische Pharmaunternehmen an der Erforschung von Biomarkern im Bereich der Krebserkrankungen, um so zukünftige Therapien besser auf den Patienten abstimmen zu können.

 

Logo ENSAT-Cancer
ENS@T-CANCER: Erforschung von Nebennierenkrebs

In den nächsten 5 Jahren wird sich ENS@T-CANCER (European Network for the Study of Adrenal Tumours – Structuring clinical research on adrenal cancers in adults) mit der Erforschung von Nebennierenkrebs beschäftigen. Nebennierenkrebs ist eine seltene Krebsart mit einer besonders schlechten Prognose. Die Diagnose erfolgt meist so spät, dass sich die Tumorzellen bereits auf anliegende Organe ausgebreitet haben. Die Europäische Kommission unterstützt dieses Forschungsprojekt mit 6 Mio EUR.

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In den nächsten 5 Jahren will das ENS@T-CANCER Konsortium neue Methoden zur Diagnose und Behandlung von Nebennierenkrebs entwickeln. Gleichzeitig soll durch ENS@T-CANCER ein Netzwerk zwischen verschiedenen Behandlungszentren geschaffen werden, um die Patienten mit den modernsten und erfolgversprechendsten Methoden zu versorgen. Nur durch die internationale Zusammenarbeit kann die Erforschung einer solch seltenen Krebsart langfristig zum Erfolg führen.

Wissenschaftlicher Koordinator des Projektes ist Prof. Felix Beuschlein von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Neben GABO:mi als Projektmanagement-Partner sind 13 weitere Forschungseinrichtungen beteiligt.

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Logo ESGI
ESGI – eine europäische Infrastruktur für DNS-Sequenzierung und Genotypisierung

Unter der Leitung von Dr. Sascha Sauer vom Max-Planck-Institut für Molekulargenetik wird ESGI (European Sequencing and Genotyping Infrastructure) eine europäische Infrastruktur für DNS-Sequenzierung und Genotypisierung entwicklen. Mit einem Gesamtbudget von ca. 10 Mio EUR wird die ESGI-Infrastruktur der Forschungsgemeinschaft Zugang zu hochklassigen Einrichtungen zur DNS-Sequenzierung ermöglichen.

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In den letzten 30 Jahren hat es große Fortschritte in der biomedizinischen Forschung gegeben. Die Kosten für DNS-Sequenzierung und Genotypisierung sind gefallen. Gleichzeitig wurde die Qualität der Sequenzierungsmethoden deutlich erhöht. Inzwischen können Genome vollständig untersucht werden. Dadurch können molekulare Netzwerke effizient analysiert werden. Mit Hilfe von ESGI kann Europa sich als führende Region für Genforschung etablieren.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.esgi-infrastructure.eu

 

 

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Logo HIP
The HIP Trial – bessere Therapie für Frühgeburten

Das FP7-Projekt "The HIP Trial" startete am 01.10.2010 und wird vom University College Cork in Irland koordiniert. GABO:mi ist der Projektmanagement-Partner, der das Konsortium bereits erfolgreich durch die Antragstellung geführt hat. Das Konsortium besteht aus 13 Partnern innerhalb Europas und Kanadas und wird über 5 Jahre hinweg mit 5,7 Mio. EUR von der Europäischen Kommission gefördert.

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Das Projekt "HIP Trial" (Management of Hypotension In the Preterm Extremely Low Gestational Age Newborn) ist eine klinische Studie, in der eine bessere Therapie für Frühgeburten entwickelt wird. Konservativen Schätzungen zufolge leidet die Hälfte aller zu früh geborenen Babys an zu niedrigem Blutdruck. Dieser führt bei Frühgeborenen oftmals zu Schädigung des Gehirns, Beeinträchtigung der neuronalen Entwicklung mit lebenslanger Behinderung und wird darüber hinaus auch mit erhöhter Sterblichkeit assoziiert. Ziel der Studie ist die Entwicklung eines leistungsfähigen Medikaments, welches nicht nur die Überlebenschancen der Kinder erhöht, sondern sie auch gleichzeitig vor Langzeitschäden schützt.

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Logo Intricate
INTRICATE – gemeinsam gegen Autoimmun-Erkrankungen

Unter der Leitung der Medizinischen Universität Wien startete am 01.11.2010 das internationale EU-Forschungsprojekt INTRICATE (Infection triggers of chronic autoimmunity). Das Team um Frau Prof. Renate Kain wurde von GABO:mi bereits erfolgreich durch die Antragstellung geführt. Die Europäische Kommission fördert INTRICATE in seiner 4-jährigen Projektdauer mit 6 Mio EUR.

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INTRICATE ist ein einzigartiges Projekt, das renommierte Wissenschaftler verschiedenster akademischen Institutionen und Kleinunternehmen aus ganz Europa sowie den USA vereinigt. Das Projekt soll die Zusammenhänge zwischen Infektionen und Autoimmunerkrankungen aufzeigen. INTRICATE untersucht die Verbindung  zwischen spezifischen Infektionen und der Autoimmunerkrankung  "Systemische Vaskulitis", die durch die entzündliche Zerstörung der Blutzellen, Arterien und Venen charakterisiert ist. Die gewonnenen Ergebnisse in INTRICATE sollen in klinische Anwendungen überführt werden. Dadurch werden Vorhersagen und das Monitoring der infektiösen Prozesse möglich, welche die Systemische Vaskulitis auslösen.

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