GABO:mi

Aktuelles

Das gesamte GABO:mi-Team freut sich über den Start von neuen Projekten, die wir erfolgreich mit unseren Forschungspartnern bei der Europäischen Kommission beantragt haben:

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EPITARGET: Identifizierung von Targets und Biomarkern gegen Epileptogenese

EPITARGET, ein neues FP7 Health Projekt, startete am 01.11.2013. Das Konsortium wird geleitet von der Universität Lund mit Prof. Merab Kokaia als Koordinator. Das Konsortium besteht aus Forschern aus Schweden, Deutschland, Frankreich, Finnland, Italien, Großbritannien, Polen, den Niederlanden und Israel. Die Forschungsarbeit wird von der Europäischen Kommission mit knapp 12 Mio. Euro über die nächsten fünf Jahre gefördert.
Epilepsie ist eine Krankheit, die über 50 Millionen Menschen weltweit betrifft. Medikamente, die aktuell verschrieben werden, stellen nur eine Erleichterung der Symptome dar, vermögen die Krankheit jedoch nicht zu heilen. Daher konzentriert sich die Forschung in EPITARGET darauf, neue Biomarker für die Entstehung von Epilepsie zu identifizieren und neue Wege zu erkunden, Epilepsie zu behandeln.

 

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EU-CERT-ICD (Comparative Effectiveness Research to Assess the Use of Primary ProphylacTic Implantable Cardioverter Defibrillators in EUrope)

Am 01.10.2013 startete das europäische Forschungsprojekt EU-CERT-ICD Comparative Effectiveness Research to Assess the Use of Primary ProphylacTic Implantable Cardioverter Defibrillators in EUrope), welches von der EC mit knapp 6 Mio. Euro gefördert wird. Unter der Koordination von Prof. Markus Zabel, Universitätsmedizin Göttingen, werden in den kommenden 4 Jahren Forscher und Ärzte aus 19 teilnehmenden Instituten und Krankenhäusern in Europa die Wirksamkeit  der prophylaktischen Implantation von Cardioverter Defibrillatoren (ICDs) in Europa analysieren.

GABO:mi hat EU-CERT-ICD bereits während der Antragsphase unterstützt und wird der Projektmanagement-Partner für die gesamte Dauer des Projektes sein.

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Das Projekt beinhaltet eine nicht-randomisierte, nicht-invasive Beobachtungsstudie von Kandidaten und Patienten, welche prophylaktisch ein ICD-Implantat erhalten. Des Weiteren wird eine große europäische Datenbank generiert, in welcher bereits verfügbare Daten über prophylaktischen ICD Behandlung gesammelt werden. Die Daten aus der prospektiven Studie und der Datenbankanalyse werden verglichen mit Metaanalysen aus bereits vorhandenen Literaturdaten, um den Zugewinn an Lebensqualität und die Kosteneffizienz, unter Berücksichtigung bestimmter Untergruppen, regionaler Unterschiede und Geschlechterunterschiede, zu analysieren. EU-CERT-ICD wird wichtige neue Information zur Verfügung stellen, um die existierenden Leitlinien zur Behandlung mit prophylaktischer Implantation von ICDs zu bekräftigen oder zu hinterfragen.

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PRONIA: Personalised Prognostic Tools for Early Psychosis Management

Am 01.10.2013 nahm das Projekt PRONIA seine Arbeit auf. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit einer Gesamtsumme von 6 Millionen Euro.
Das Projekt, das von Dr. Nikolaos Koutsouleris (Ludwig-Maximilians-Universität München) koordiniert wird, hat zum Ziel, ein verlässliches und leicht zugängliches prognostisches Service für die Früherkennung von psychotischen Erkrankungen zu entwickeln. Dazu wird ein Prognosesystem erstellt, das auf der Erkennung von Biomarkern mithilfe von bildgebenden Verfahren und weiteren Datenerhebungen fußt.

Dieses Prognoseservice soll auch kommerziell verwertet werden. Durch eine sogenannte telemedizinische Anwendung, die über das Internet für verschiedene Zielgruppen erreichbar sein wird, kann ein Risikoprofil für Betroffene erstellt werden. Dieses Service richtet sich an Vertreter des Gesundheitswesens, Vertreter der Pharmaindustrie sowie Forschungseinrichtungen.
DAS PRONIA-Konsortium setzt sich aus folgenden Partnern aus Forschung und Wirtschaft zusammen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Universität Basel, Klinikum der Universität zu Köln, Universität Birmingham, Universität Turku, Universität Udine, Universität Melbourne, sowie Dynamic Evolution, General Electric Global Research und General Electric Healthcare.
GABO:mi unterstützte PRONIA bereits während der Antragstellung und freut sich darauf, das Konsortium die kommenden fünf Jahre zu begleiten.

 

 

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CFMATTERS: Personalisierte antibiotische Behandlung von Lungeninfektionen bei Patienten mit Mukoviszidose

CFMATTERS, ein neues FP7-Health Projekt, startete am 01.10.2013. Das Konsortium wird geleitet von University College Cork mit Dr. Barry Plant als Koordinator. Das Konsortium besteht aus Forschern von Irland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Forschungsarbeit wird von der Europäischen Kommission mit knapp 6 Millionen Euro über die nächsten drei Jahre gefördert.

CFMATTERS ist darauf fokussiert eine personalisierte antibiotische Behandlung von Patienten mit Mukoviszidose in Phasen von Lungeninfektionen zu entwickeln und zu testen. Die Behandlung wird an die Bakterien angepasst, die die Infektion auslösen, indem neueste DNA-Sequenzierungs-Methoden Verwendung finden. Durch eine personalisierte Behandlung mit Antibiotika kann eine Reduktion der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bewirkt werden.

externer Link Pressemitteilung

 

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CENTER-TBI: Gemeinschaftliche Europäische Wirkungsforschung bei Schädel-Hirn-Trauma

Am 01.10.2013 startete das internationale europäische Forschungsprojekt CENTER-TBI. Das Projekt wird koordiniert von der Universität Antwerpen, Prof. Andrew Maas, und co-koordiniert von der Universität Cambridge, Prof. David Menon. Das Konsortium besteht aus 38 internationalen Partnern und wird über 6,5 Jahre laufen. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit einer Gesamtsumme von 30 Millionen Euro.

Das Ziel von CENTER-TBI ist die Versorgung von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma zu verbessern, ein medizinischer Bereich mit den am meisten unerfüllten Bedürfnissen. Die Forschung zielt darauf ab 1) Schädel-Hirn-Trauma als Krankheit besser zu charakterisieren und sie in einem europäischen Zusammenhang zu beschreiben sowie 2) die effizienteste klinische Intervention zu identifizieren, um Schädel-Hirn-Trauma zu behandeln/bewältigen.

 

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FemNAT-CD: Neurobiologie und Behandlung von gestörtem Sozialverhalten bei Mädchen.

FemNAT-CD ist ein neues FP7-Health Projekt, das am 01.09.2013 startete. Neben der Gothe Universität Frankfurt am Main, vertreten durch die Koordinatorin Frau Prof. Christine Freitag, besteht das Netzwerk aus 16 weiteren Institutionen und Unternehmen, aus insgesamt acht EU-Staaten, die in Aachen, Amsterdam, Southampton, Basel, Heidelberg, Birmingham, Dublin, Regensburg, Terassa, Bilbao, Szeged, Athen, München, Ulm und Trier beheimatet sind. Die EU wird die Arbeit der Wissenschaftler über eine Laufzeit von vier Jahren mit nahezu 6 Mio. Euro fördern.
FemNAT-CD ist eine mutizentrische Studie, die sich mit Verhaltensstörungen des Kindes befasst, die durch aggressive Züge und/oder gestörtem Sozialverhalten charakterisiert sind.

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Das Hauptanliegen des FemNAT-CD Konsortiums ist zum einen die Identifizierung von Biomarkern und die Untersuchung neurobiologischer Mechanismen, die der Krankheit zugrunde liegen, in vor- bis nachpubertären Mädchen mit Störungen des Sozialverhaltens. Zum anderen werden neben dieser Ursachenforschung in der Studie auch erfolgversprechende Therapieoptionen evaluiert. Besondere Aufmerksamkeit wird hier der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) gewidmet. Mit dieser Behandlung soll die Emotionsregulation verbessert werden.
GABO:mi hatte Professor Freitag bereits in der Antragsphase erfolgreich unterstützt und wird die Studie auch während der gesamten Projektlaufzeit weiterhin mit professionellem Projektmanagement begleiten.

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CULPRIT-SHOCK
CULPRIT-SHOCK: Therapie bei Herzinfarkt im Fokus einer neuen europaweiten Studie

Am 01.09.2013 startete das internationale europäische Forschungsprojekt CULPRIT-SHOCK. Koordiniert wird die Multicenter-Studie von Prof. Dr. Holger Thiele, Universität Lübeck. Die Europäische Kommission fördert das Projekt für 4 Jahre mit einer Fördersumme von rund 6 Mio. Euro.

Die CULPRIT-SHOCK-Studie geht der Frage nach, ob es bei einem Verschluss mehrerer Hauptgefäße ausreicht, nur ein Gefäß mit einer Primär-PCI zu öffnen, oder ob sofort alle betroffenen Hauptgefäße eröffnet und mit Stents stabilisiert werden müssen. Studienendpunkte sind die 30-Tage-Sterblichkeit und / oder ein schweres Nierenversagen mit Notwendigkeit des Einsatzes eines Nierenersatzverfahrens wie der Dialyse.

 

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EpimiRNA: Die Rolle der MicroRNAs in der Entstehung, Behandlung und Prävention von Epilepsie

Am 01.09.2013 startete das EU-Forschungsprojekt EpimiRNA, unter der Koordination von Prof. David Henshall (Koordinator, Royal College of Surgeons in Ireland) und Prof. Felix Rosenow (Co-Koordinator, Universität Marburg). Das Konsortium besteht aus 16 Partnern aus 8 europäischen Ländern, den USA und aus Brasilien. 
Mit Hilfe von EpimiRNA wird es möglich sein, die notwendige kritische Masse an biomedizinischen, klinischen und industriellen Forschungsdaten zu generieren, um Epilepsie besser zu behandeln und wenn möglich ihre Entstehung zu verhindern und damit die klinische Behandlung von Epilepsiepatienten zu verbessern.
GABO:mi unterstützte EpimiRNA bereits während der Antragstellung und freut sich darauf, das Konsortium die kommenden fünf Jahre durch das Projekt zu begleiten. Die Europäische Kommission fördert EpimiRNA mit einem Betrag in Höhe von 11,5 Mio. Euro.

 

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HypOrth: Neue Ansätze in der Entwicklung von Hypoallergenen Materialien für Implantate in der Orthopädie: Neue Wege zu personalisierter Medizin

Die Entwicklung von hypoallergenen Materialien für Endoprothesen steht im Mittelpunkt des am 01.08.2013 gestarteten Projekts HypOrth. Das Projekt, das von Prof. Christoph H. Lohmann (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) koordiniert wird, verfolgt dabei zwei Ziele: Zum einen werden die Ursachen für Komplikationen, vor allem immunalogische Abwehrreaktionen und Infektionen, ergründet. Zum anderen werden, basierend auf diesen Erkenntnissen, neuartige orthopädische Implantate mit verbesserter Biokompatibilität entwickelt.
Die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft ist für dieses Projekt ganz wesentlich. So setzt sich das Konsortium von HypOrth aus Forschungs-Einrichtungen aus Deutschland (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg), Estland (Universität Tartu), Polen (Instytut Obróbki Plastycznej, Metal Forming Institute, Posen), Ungarn (Ungarische Akademie der Wissenschaften, Budapest) und Dänemark (Dänishes Technologieinstitut, Zentrum für Chemie und Biotechnologie, Aahrus), sowie aus Wirtschaftspartnern aus Spanien (Progenika, Derio – Vizcaya) und der Schweiz (Mathys AG, Bettlach) zusammen.
GABO:mi freut sich darauf, das Konsortium die kommenden fünf Jahre zu begleiten.

 

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T-Control: “Donor T Cells for Immune Control”

Am 01.05.2013 startete das neue FP7-Health-Projekt T-Control. In dem Projekt, das mit knapp sechs Millionen Euro für eine Laufzeit von drei Jahren von der EU gefördert wird, werden die fünf Projekt-Partner – Universitätsklinikum Würzburg, Anthony Nolan Trust London, Academisch Ziekenhuis Leiden, Stage cell therapeutics GmbH Göttingen, GABO:mi München – daran arbeiten, zwei neue Strepatmer basierte  GMP („good manufacturing practice“) Zellselektionsprozesse und die dazugehörigen Zellprodukte zu entwickeln. Dies sind ein multivirus- und ein tumorspezifisches- CD8+ T-Zell-Produkt (“multispecific T cell product”), das die Nebenwirkungen bei Zell-Therapien verringern soll.

 

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HydroZONES: Bioaktive hierarchisch aufgebaute Hydrogelimplantate für die Regeneration von Gelenkknorpel

HydroZONES - unser neues europäisches Forschungsprojekt im Bereich Nanotechnologie - startet am 01.01.2013. Neben dem koordinierenden Universitätsklinikum Würzburg mit Prof. Jürgen Groll an der Spitze sind Forschungseinrichtungen und Firmen aus Heidelberg, Dresden, Aachen, München, Oxford, Utrecht, Groningen, Pamplona und dem portugiesischen Leiria daran beteiligt. Auch eine Gruppe aus Australien ist mit im Boot. Mit 9,75 Mio. Euro wird die EU die Arbeit der Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren finanzieren.
Knorpeldefekte heilen: Das ist das Ziel des internationalen Forschungsverbunds HydroZONES: "Bioaktive hierarchisch aufgebaute Hydrogelimplantate für die Regeneration von Gelenkknorpel". Implantate, die ähnlich wie das natürliche Gewebe aufgebaut sind, sollen Schäden im Gelenk dauerhaft reparieren.
GABO:mi hat das Team von Professor Groll bereits erfolgreich in der Antragsphase unterstützt und begleitet das Projekt durch den gesamten Projektzyklus durch professionelles Projektmanagement.

externer Link Pressemitteilung

 

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European Lead Factory – Start des größten IMI JU Projekts am 01.01.2013

Die GABO:mi unterstützt mit der "European Lead Factory" ihr 4. IMI JU Projekt. Dabei handelt es sich um die größte pan-europäische Plattform in der Medikamentenentwicklung. Das 5-Jahres-Projekt wird von Bayer HealthCare (Sitz in Deutschland) koordiniert. Das Projektvolumen beläuft sich auf 196 Mio. Euro. In diesem Projekt wird eine noch nie dagewesene Zusammenarbeit zwischen Industrie und Akademie den Weg bereiten, um Forschungserkenntnisse schnell und unkompliziert in Behandlungsmöglichkeiten für Patienten umzusetzen, um so eine Basis für Wachstum in der europäischen Medikamentenentwicklung zu schaffen.

internal Link Offizielle Pressemitteilung (pdf)

internal Link Project Factsheet

 

Logo SysmedIBD
Projektstart von SysmedIBD

Am 01.12.2012 nahm das FP7-Projekt SysmedIBD (Systems medicine of chronic Inflammatory Bowel Disease), das eine Laufzeit von 5 Jahren hat und mit 12 Millionen Euro von der EU gefördert wird, die Arbeit auf. Das Projekt, das von Prof. Werner Müller (Universität Manchester) geleitet wird und das 12 akademische und SME-Partner vereint, wird sich innovativen Ansätzen in der Erforschung chronischer Darmentzündungskrankheiten widmen.

 

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EMERALD: Entwicklung von psychischen Gesundheitssysteme in Ländern mit niedrigem und mittleren Einkommen

Ein internationales Wissenschaftskonsortium koordiniert von Prof. Graham Thornicroft vom 'Institute of Psychiatry' am 'King’s College London' hat das weltweite psychische Gesundheitsprojekt EMERALD ins Leben gerufen, um psychische Gesundheitssysteme in Ländern mit niedrigem und mittleren Einkommen zu verbessern. Die Ziele von EMERALD sind eine angemessene, gerechte und nachhaltige Bereitstellung von Mitteln, die integrierte Förderung physischer und psychischer Gesundheit sowie die  flächendeckende Versorgung mittels Pflegeeinrichtungen. EMERALD vereint Forscher aus Äthiopien, Indien, Nepal, Nigeria, Südafrika und Uganda.

Das Projekt begann am 01.11.2012 und wird über FP7 für die nächsten 5 Jahre gefördert. GABO:mi hat EMERALD bereits in der Antragsphase unterstützt und wird die Forschungsarbeit des internationalen Projektes während der gesamten Laufzeit managen und begleiten.

 

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DSD-Life: Verbesserung der klinischen Versorgung von Patienten mit Störungen in der Geschlechtsentwicklung

Unter Koordination von Frau Dr. Birgit Köhler, Universitätsmedizin Charité Berlin, fiel am 01.10.2012 der Startschuss für das Projekt DSD-Life. Das durch FP7 finanzierte Projekt hat eine Laufzeit von 4 Jahren und vereint in seinem Konsortium hochrangige und erfahrene Forscher und Forscherinnen aus den Bereichen Endokrinologie, Psychologie und Ethik. Zielsetzung des Projektes mit 16 internationalen Projektpartnern ist die nachhaltige Verbesserung der klinischen Versorgung von Patienten mit Störungen in der Geschlechtsentwicklung (DSD) in Europa.

 

Logo EurenOmics
EURenOmics – ein europäisches Konsortium zur Erforschung seltener Nierenerkrankungen

Am 01.10.2012 startete dieses FP7-finanzierte 5-Jahres-Projekt unter Koordination von Prof. Franz Schaefer vom Universitätsklinikum Heidelberg.
EURenOmics vereint 19 akademische und 8 KMU Partner aus 10 europäischen Ländern und den USA in einem internationalen Konsortium wissenschaftlicher Exzellenz. Führende Wissenschaftler aus den Bereichen klinische, genetische und translationale Forschung haben sich zu einem einmaligen Netzwerk klinischer Forschung im Bereich der seltenen Nierenerkrankungen zusammengeschlossen.

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Als bestbewerteter Antrag der Ausschreibung wird das Projekt mit 12 Millionen Euro gefördert, um unter der Anwendung neuester „Omics“ Technologien grundlegende Ursachen und molekulare Zusammenhänge mehrerer seltener und vernachlässigter Nierenkrankheiten zu untersuchen, für die bedeutender Bedarf und Potential für diagnostischen und therapeutischen Fortschritt besteht.
Neben der Aufklärung fundamentaler wissenschaftlicher Fragen liegt ein starker Fokus des Projekts auf der Entwicklung innovativer Diagnostiken sowie Modellen für die Selektion möglicher Therapeutika. Dies könnte für mehr als 30,000 pro Jahr neu diagnostizierte Patienten, die an einer dieser das alltägliche Leben stark einschränkenden Krankheiten leiden, den Weg für neue, individuelle Behandlungen öffnen. GABO:mi ist stolzer Partner in diesem Projekt und unterstützt EURenOmics seit der Antragsphase.

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SENATOR – Forschung für ältere Menschen mit Multimorbidität

Am 01.10.2012 ist das EU FP7-Projekt SENATOR, gestartet. Das Konsortium wird von Dr. Denis O`Mahony, University College Cork, Ireland geleitet und besteht aus 9 internationalen Partnerinstitutionen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer starken und effizienten Software (SENATOR), welche in der Lage ist, den individuellen klinischen Zustand älterer Menschen mit Multimorbidität sowie deren pharmakologischer und nicht pharmakologischer Therapien zu überprüfen. Damit ist es möglich, die optimale medikamentöse Behandlung festzulegen, das ADR Risiko zu erkennen, die beste  Medikation auszuwählen und eine Beratung für die passende nicht-pharmakologische Therapie anzubieten. GABO:mi hat das Konsortium erfolgreich bei der Antragsstellung unterstützt und kümmert sich während der Projektlaufzeit von 5 Jahren um das Projektmanagement. Die Förderung durch die Europäische Kommission beträgt 6 Millionen Euro.

 

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BIOFECTOR – Resource Preservation by Application of BIOefFECTORs in European Crop Production

Koordiniert durch Prof. Dr. Günter Neumann von der Universität Hohenheim (Nähe Stuttgart) startete das Projekt BIOFECTOR am 01.09.2012. Nachdem BIOFECTOR einen harten Wettbewerb bestand, wird es nun mit 6 Mio Euro gefördert. Das Projekt besteht aus 22 europäischen Partnern, wovon 9 Partner kleine und mittelständische Unternehmen sind, welche aktiv dem Forschungsziel beisteuern: Das Wissen zu Pflanz- und Bio-Effektor-Interaktionen mit ihren physiologischen und chemischen Mechanismen zu verbessern. GABO:mi hat BIOFECTOR in der Antragsphase unterstützt und ist der Projekt-Management Partner während einer Projektlaufzeit von 5 Jahren.

 

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Re-Liver: Die Entwicklung biomimetisch und bioartifizieller Leber als Alternative zu Spenderorganen

Am 01.07.2012 startete das internationale EU Forschungsprojekt Re-Liver (Bottom-up Rekonstitution einer biomimetischen, bioartifiziellen Leber) unter der Leitung von Dr. Joris Braspenning (Medicyte GmbH). Das langfristige Ziel dieses europäischen Projektes ist die Entwicklung von bioartifiziellen Leber Organoiden als Alternative zur Transplantation von Spenderlebern. GABO:mi hat das Konsortium bereits erfolgreich in der Antragsphase begleitet und wird das Konsortium, bestehend aus fünf europäischen Partnern, über die Projektlaufzeit von drei Jahren im Projektmanagement  unterstützen.
Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 4.2 Mio Euro.

 

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Start des größten Forschungsprojekt der Welt zu Autismus

Am 01.04.2012 startete das IMI (Innovative Medicine Initiative) Projekt EU-AIMS. EU-AIMS ist das weltweit größte Forschungsprojekt, das sich der Erforschung von psychischen Störungen im Bereich Autismus widmet. EU-AIMS wird von Dr. Will Spooren von Roche und Prof. Declan Murphy vom King’s College London geleitet. Das Consortium besteht aus 24 renommierten europäischen Universitäten, Biotech-Firmen und europäischen Pharmaunternehmen, die der European Federation of Pharmaceutical Industry Associations (EFPIA) angehören wie Roche, Eli Lilly, Servier, Janssen Pharmaceutica, Pfizer und Vifor Pharma. Darüber hinaus sind weltführende Wohltätigkeitsorganisation wie die Autism Speaks aus den USA Mitglied im Konsortium. Das Projekt wird neue Methoden zur Entwicklung von Medikamenten für Autismus-Spektrum-Störungen (autism spectrum disorder (ASD)) untersuchen. EU-AIMS wird über die Dauer von fünf Jahren von der Innovative Medicine Initiative (IMI), der European Federation of Pharmaceutical Industry Associations (EFPIA) sowie von der US-amerikanischen Wohltätigkeitsorganisation Autism Speaks mit insgesamt 29,6 Million Euro finanziert.

 

Logo EuroHyp-1
EuroHYP-1: Projektstart einer multizentrische klinische Studie zum Einsatz von Hypothermie bei Schlaganfall-Patienten
Am 01.02.2012 startete das europäische Forschungsprojekt EuroHYP-1. Bei dem Projekt handelt es sich um eine große, multizentrische klinische Studie, die leichte Kühlung als neue Behandlungsmethode für ischämischen Schlaganfall beurteilt. Die Studie wird koordiniert von Prof. Stefan Schwab vom Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland. Das Projekt arbeitet mit 35 europäischen Partnern zusammen sowie einer internationalen Partnerorganisation aus Australien. Über eine Laufzeit von fünf Jahren wird den Forschern von der Europäischen Kommission eine Fördersumme von 10,9 Mio. Euro bereitgestellt. GABO:mi hat das Projekt EuroHYP-1 bereits in der Antragsphase erfolgreich unterstützt.    

externer Link Fernsehbericht über Hypothermie bei Schlaganfall-Patienten       
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Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache weltweit und zweithäufigste Ursache für behinderungsbedingte Einschränkung der Lebensqualität im Alter in Ländern mit hohem Einkommen. Mit zunehmendem Alter steigt die Schlaganfallhäufigkeit exponentiell an, weshalb die soziale und wirtschaftliche Belastung durch die Überalterung der europäischen Bevölkerung ansteigen wird.

Eine systematische Überprüfung experimenteller Studien legt nahe, dass Hypothermie die bislang vielversprechendste Behandlungsmöglichkeit darstellt. Therapeutische Kühlung reduziert effektiv ischämische Hirnschädigung nach einem Herzstillstand, weshalb Hypothermie neben Reperfusionstrategien von Experten als die vielversprechendste Therapie für Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall beurteilt wird.

Die EuroHYP-1 Studie ist eine trans-europäische, offene und randomisierte klinische Phase-III-Studie, die Wirkung und Risiken therapeutischer Kühlung bei 1500 erwachsenen Wachpatienten mit akutem Schlaganfall prüft. Die Forscher des EuroHYP-1 Konsortiums sind führende europäische Experten auf den Gebieten statistisches Design und Analyse, therapeutische Hypothermie, Bildgebung, Gesundheitsökonomie, Ultraschall, Biomarker sowie Studiendurchführung (Umsetzung und Überwachung); darüber hinaus bindet das Konsortium auch europäische Patienten- und Familieninteressensverbände sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit ein, um eine erfolgreiche Patientenrekrutierung und Datenanalyse zu gewährleisten.

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DORIAN – Gesundes und ungesundes Altern: die Rolle der mütterlichen Fettleibigkeit

Am 01.01.2012 startete das europäische Forschungsprojekt DORIAN (gesundes und ungesundes Altern: die Rolle der mütterlichen Fettleibigkeit). Koordiniert wird das Projekt von Frau Dr. Patricia Iozzo vom Institut für Klinische Physiologie - CNR in Pisa, Italien. Das Konsortium wurde bereits während der Antragsstellung erfolgreich von GABO:mi unterstützt. Die Europäische Kommission fördert DORIAN für drei Jahre mit einem Betrag in Höhe von 3 Millionen Euro.

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Dieses interdisziplinäre Projekt hilft dabei, ein besseres Verständnis über die Grundmechanismen in der Entwicklung des Menschen zu entwickeln - von der Kindheit und Jugend bis zum Alter. Dieses Verständnis führt zu einer Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität in allen Lebensphasen. Das Konsortium von DORIAN wird insbesondere die Auswirkung der mütterlichen Fettleibigkeit auf den Alterungsprozess analysieren sowie die damit verbundenen degenerativen Erkrankungen der Nachkommen.

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Europäisches Kompetenznetzwerk in forensischer Genetik (EUROFORGEN-NoE)

Am 01.01.2012 startete das EU-Forschungsprojekt EUROFORGEN-NoE  (Europäisches Kompetenznetzwerk in forensischer Genetik) unter der Leitung von Prof. Peter Schneider von der Universität Köln/Institut für Rechtsmedizin. Das Projektkonsortium besteht aus 12 europäischen Partnern mit bekannten und herausragenden Forschern aus dem Bereich der forensischen Genetik. Ihre Zielsetzung ist die Entwicklung eines tragfähigen europäischen Kompetenznetzwerks. GABO:mi hat das Konsortium erfolgreich während der Antragsphase unterstützt. Das Projekt ist auf fünf Jahre angesetzt und wird von der Europäischen Kommission mit einem Betrag in Höhe von 6,6 Millionen Euro gefördert.

 

Logo NILVAD
NILVAD – Durchführung einer klinischen Studie für neue Behandlungsformen bei Alzheimer Erkrankungen

Am 01.01.2012 startete das internationale EU-Forschungsprojekt NILVAD (eine europäische, multizentrische Placebo kontrollierte Phase-III-klinische Studie mit Nilvadipin bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer Erkrankung), koordiniert vom Trinity College Dublin (TCD), Irland. GABO:mi unterstützte Prof. Brian Lawlor (TCD) und sein Team bereits während der Antragsphase. Die Europäische Kommission fördert NILVAD über einen Zeitraum von fünf Jahren mit einem Betrag von 6 Millionen Euro.

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Die Alzheimer Demenz (AD) ist ein ständig wachsendes Gesundheitsthema unter der alternden Bevölkerung und ist die häufigste Form von Demenz, die mehr als 15 Millionen Menschen weltweit und rund 5 Millionen Europäer betrifft. Die direkten und indirekten Kosten von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen belaufen sich auf mehr als € 440.000 Millionen pro Jahr (www.alz.org, 2010). Es ist daher unerlässlich neue Behandlungsformen für AD zu entwickeln, die Modifizierungen im Krankheitsverlauf hervorbringen. NILVAD führt eine Placebo-kontrollierte klinische Studie durch, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Nilvadipin an 500 Personen mit leichter bis mittelschwerer AD über einen Behandlungszeitraum von 18 Monaten testet. Männliche und weibliche Patienten mit leichter bis mittelschwerer AD im Alter von 50-90 Jahren mit einer Reihe von medizinischen Begleiterkrankungen und Gebrechlichkeit werden in die Studie eingeschlossen. Wenn diese Studie erfolgreich verläuft, würde Nilvadipin einen Fortschritt in der Behandlung von Alzheimer-Patienten darstellen und einen großen Einfluss auf die Gesundheits-und Betreuungskosten in diesem Krankheitssegment haben.

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Logo DITAC
DITAC – Entwicklung eines europäischen Curriculums für internationales Krisenmanagement

Am 01.01.2012 startete das internationale EU-Forschungsprojekt DITAC (Disaster Training Curriculum), koordiniert vom Universitätsklinikum Bonn (UKB). Dr. Philipp Fischer (UKB) und sein Team wurden bereits während der Antragsphase erfolgreich von GABO:mi unterstützt. Die Europäische Kommission fördert DITAC über einen Zeitraum von drei Jahren mit einem Betrag von 4 Millionen Euro.

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Im Projekt DITAC wird ein europäisches multidisziplinäres Team von Experten zusammenarbeiten, um ein standardisiertes Curriculum für internationales Krisenmanagement zu entwickeln. Dabei zielt das DITAC Projekt darauf ab, einen ganzheitlichen und stark strukturierten Lehrplan (Curriculum) für Ersthelfer und strategische Krisenmanager, die mit Katastrophen auf nationaler und internationaler Ebene betraut sind, zu entwickeln. Das Curriculum wird die dynamischen Herausforderungen der Krisenmanager berücksichtigen, um die Effizienz, Wirksamkeit, Koordination, Kohärenz und Angemessenheit in Krisensituationen zu erhöhen. Dies ist wichtig, da ein Anstieg in der Häufigkeit, Intensität und Komplexität von Krisensituationen zu verzeichnen ist und auf der anderen Seite die Regierungen aufgrund finanzieller Restriktionen auf humanitäre Hilfen angewiesen sind.

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Logo Wake-up
Start der WAKE-UP-Studie – Hilfe nach einem Schlaganfall

Das EU-Forschungsprojekt WAKE-UP (Wirksamkeit und Sicherheit von MRI-basierter Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten, die mit den Symptomen aufwachen: eine randomisierte, doppel-blinde, placebo-kontrollierte Studie) startete am 01.12.2011. Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (Prof. Christian Gerloff) koordiniert. GABO:mi hat das Konsortium bereits erfolgreich während der Antragsphase unterstützt. Das Konsortium besteht aus 13 europäischen Partnern und wird über 5 Jahre laufen. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 12 Millionen Euro.

externer Link Fernsehbericht

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Das Ziel der Forschung im Rahmen des WAKE-UP Projekts ist, erweiterte Behandlungsoptionen für akuten Schlaganfall zur Verfügung zu stellen, um die Behandlungserfolge für die Patienten zu verbessern und damit die Bürde des Schlaganfalls zu verringern. Zu diesem Zweck wird WAKE-UP eine von Forschern initiierte, multizentrische,  randomisierte, doppel-blinde und placebo-kontrollierte Studie durchführen, die dafür ausgelegt ist, die Wirksamkeit und die Sicherheit der Magnetresonanzthomographie (MRT)-basierten intravenösen Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten und denen, die mit ihren Symptomen aufwachen, zu testen.

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EpiPGX – Forschung zur Verbesserung der Epilepsie Behandlung

Am 01.11.2011 startete das EU-Forschungsprojekt EpiPGX (Epilepsie Pharmakogenomik: Bereitstellung von Biomarkern für die klinische Anwendung), koordiniert vom University College London (UCL). Professor Sanjay Sisodiya (UCL) und sein Team wurden bereits während der Antragsphase erfolgreich von GABO:mi unterstützt. Die Europäische Kommission fördert EpiPGX über einen Zeitraum von vier Jahren mit einem Betrag von 6 Millionen Euro.

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Das Ziel von EpiPGX ist es, Biomarker anhand vorhandenen Erbguts zu identifizieren, die dann zum Einsatz kommen in der individuelle Behandlung von Epilepsie Patienten. Patienten sollen an einer klinischen Studie teilnehmen mit dem Ziel Chronizität zu vermeiden, Rückfälle zu verhindern und unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu reduzieren. Das Projekt wird Analysen zum Erbgut nutzen einschließlich Next-Generation-Sequenzierung. In großen, gut phänotypisiert Patientengruppen werden genombasierte Biomarker identifiziert, aktuelle Antiepileptika (AEDs) verbessert und neue Therapie-Ziele identifiziert. weniger 

 

Logo DEM-CHILD
DEM-CHILD – ein Forschungsprojekt zu NCL-Krankheiten, als Hauptursache von Demenz im Kindesalter

Am 01.10.2011 ist das europäische Forschungsprojekt DEM-CHILD (ein Forschungsprojekt zu NCL-Krankheiten als Hauptursache von Demenz im Kindesalter) gestartet. Das Konsortium wird von Frau Dr. Angela Schulz, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf geleitet und besteht aus 10 internationalen Partnern. Ein wichtiger Aspekt dieses Projektes ist die Zusammenarbeit mit Indien, wo Demenz im Kindesalter wie in Europa ein kritisches Problem darstellt. GABO:mi hat das Konsortium erfolgreich bei der Antragsstellung unterstützt und kümmert sich während der Projektlaufzeit von 3 Jahren um das Projektmanagement. Die Förderung durch die Europäischen Kommission beläuft sich auf 3 Millionen Euro.

 

Logo EuroSkinGraft
EuroSkinGraft – eine neue Generation von Hautsubstituten entsteht
Das FP7-Projekt EuroSkinGraft startete am 01.10.2011 und wird von der Universität Zürich koordiniert. Die Forscher entwickeln eine neue Generation von Hautsubstituten inkl. klinischem Einsatz bei schweren Hautverbrennungen. GABO:mi ist der Projektmanagement-Partner, der das Konsortium bereits erfolgreich durch die Antragstellung geführt hat. Das Konsortium besteht aus 7 Partnern innerhalb Europas und wird über 5 Jahre hinweg mit 6 Mio. EUR von der Europäischen Kommission gefördert.  Bericht über Hauttransplantationen im Schweizer Fernsehen externer Link Fernsehbericht

 

Logo ProCardio
ProCardio – unser Euratom Anschlussprojekt
Zusammen mit einigen Forschern des Projektes CARDIORISK ist es uns gelungen, für ein Anschlussprojekt Fördergelder der Europäischen Kommission einzuwerben. Im neuen Projekt ProCardio geht es um kardiovaskuläre Risiken durch niedrige Strahlendosen sowie niedrigdosierte ionisierender Strahlung. ProCardio wird koordiniert von Prof. Michael J. Atkinson vom Institut für Strahlenbiologie des Helmholtz-Zentrums in München. Seit 01.10.2011 unterstützen wir für 3 Jahre die Forscher im Projektmanagement und bei der Entwicklung der Website.

 

11 new projects

In den letzten Ausschreibungsrunden des 7. Forschungsrahmenprogramms waren wir sehr erfolgreich. Aktuell sind wir mit 11 Projekten in den Vertragsverhandlungen. Darunter sind 6 koordinierende Einrichtungen in Deutschland:

  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, D (zwei Projekte)
  • Klinikum der Universität zu Köln, D
  • Universitätsklinikum Bonn, D
  • Helmholtz Zentrum München, D
  • Universitätsklinikum Erlangen, D
  • University College London, UK
  • King‘s College London, IoP, UK
  • Trinity College Dublin, IR
  • Universität Zürich, CH 
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche, Pisa, I

Dieses beeindruckende Ergebnis ist der beste Beweis für ein Winning-Team. In zweifacher Hinsicht: Zum einen ein erfolgreiches Team gemeinsam mit den Forschern und zum anderen ein engagiertes Projektmanagement-Team. Wir sind stolz darauf, so den europäischen Gedanken und Forschergeist mit Leben erfüllen zu dürfen.

Vier dieser elf Projekte haben bereits erfolgreich PR betrieben:

  • Trinity College Dublin: "Clinical Trials for New Alzheimer's Disease Treatment to be Awarded European Commission €6 million Funding"
    externer Link Pressemitteilung
    externer Link Pressemitteilung des Alzheimer Research Forums

  • Universität Zürich: Bericht über Hauttransplantationen (Projekt EuroSkinGraft) im Schweizer Fernsehen
    externer Link Fernsehbericht

  • Universität Hamburg-Eppendorf: Bericht über Schlaganfall (Projekt Wake-up) im Deutschen Fernsehen
    externer Link Fernsehbericht

  • Universitätsklinikum Erlangen: Bericht über Hypothermie bei Schlaganfall-Patienten (Projekt EuroHyp) im Deutschen Fernsehen 
    externer Link Fernsehbericht 
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PREDI-NU – Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
Zusammen mit den Forschern des Projektes EAAD (European Alliance Against Depression) ist es uns gelungen, für ein Anschlussprojekt Fördergelder der Europäischen Kommission einzuwerben. Im neuen Projekt PREDI-NU (Preventing Depression and Improving Awareness through Networking in the EU) geht es um die Verbesserung der Aufklärung und Prävention von Depressionen. Das Hauptziel ist die Entwicklung einer internet-basierten Selbstmanagement-Plattform für junge Menschen mit leichten Depressionen. Projektstart ist am 01.09.2011. Für 3 Jahre unterstützen wir die Forscher im Projektmanagement, bei der Entwicklung der Website und mit der IT-Plattform.

 
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Am 01.01.2011 startete unser zweites IMI-Projekt (Innovative Medicine Initiative) unter der Leitung von Dr. David Henderson von der Bayer Schering Pharma AG und Prof. Hans Lehrrach vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik. Insgesamt arbeiten in den nächsten fünf Jahren 18 renommierte Universitäten, Biotech-Firmen und europäische Pharmaunternehmen an der Erforschung von Biomarkern im Bereich der Krebserkrankungen, um so zukünftige Therapien besser auf den Patienten abstimmen zu können.

 

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ENS@T-CANCER: Erforschung von Nebennierenkrebs

In den nächsten 5 Jahren wird sich ENS@T-CANCER (European Network for the Study of Adrenal Tumours – Structuring clinical research on adrenal cancers in adults) mit der Erforschung von Nebennierenkrebs beschäftigen. Nebennierenkrebs ist eine seltene Krebsart mit einer besonders schlechten Prognose. Die Diagnose erfolgt meist so spät, dass sich die Tumorzellen bereits auf anliegende Organe ausgebreitet haben. Die Europäische Kommission unterstützt dieses Forschungsprojekt mit 6 Mio EUR.


In den nächsten 5 Jahren will das ENS@T-CANCER Konsortium neue Methoden zur Diagnose und Behandlung von Nebennierenkrebs entwickeln. Gleichzeitig soll durch ENS@T-CANCER ein Netzwerk zwischen verschiedenen Behandlungszentren geschaffen werden, um die Patienten mit den modernsten und erfolgversprechendsten Methoden zu versorgen. Nur durch die internationale Zusammenarbeit kann die Erforschung einer solch seltenen Krebsart langfristig zum Erfolg führen.

Wissenschaftlicher Koordinator des Projektes ist Prof. Felix Beuschlein von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Neben GABO:mi als Projektmanagement-Partner sind 13 weitere Forschungseinrichtungen beteiligt.

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ESGI – eine europäische Infrastruktur für DNS-Sequenzierung und Genotypisierung

Unter der Leitung von Dr. Sascha Sauer vom Max-Planck-Institut für Molekulargenetik wird ESGI (European Sequencing and Genotyping Infrastructure) eine europäische Infrastruktur für DNS-Sequenzierung und Genotypisierung entwicklen. Mit einem Gesamtbudget von ca. 10 Mio EUR wird die ESGI-Infrastruktur der Forschungsgemeinschaft Zugang zu hochklassigen Einrichtungen zur DNS-Sequenzierung ermöglichen.

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In den letzten 30 Jahren hat es große Fortschritte in der biomedizinischen Forschung gegeben. Die Kosten für DNS-Sequenzierung und Genotypisierung sind gefallen. Gleichzeitig wurde die Qualität der Sequenzierungsmethoden deutlich erhöht. Inzwischen können Genome vollständig untersucht werden. Dadurch können molekulare Netzwerke effizient analysiert werden. Mit Hilfe von ESGI kann Europa sich als führende Region für Genforschung etablieren.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.esgi-infrastructure.eu

 

 

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The HIP Trial – bessere Therapie für Frühgeburten

Das FP7-Projekt "The HIP Trial" startete am 01.10.2010 und wird vom University College Cork in Irland koordiniert. GABO:mi ist der Projektmanagement-Partner, der das Konsortium bereits erfolgreich durch die Antragstellung geführt hat. Das Konsortium besteht aus 13 Partnern innerhalb Europas und Kanadas und wird über 5 Jahre hinweg mit 5,7 Mio. EUR von der Europäischen Kommission gefördert.

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Das Projekt "HIP Trial" (Management of Hypotension In the Preterm Extremely Low Gestational Age Newborn) ist eine klinische Studie, in der eine bessere Therapie für Frühgeburten entwickelt wird. Konservativen Schätzungen zufolge leidet die Hälfte aller zu früh geborenen Babys an zu niedrigem Blutdruck. Dieser führt bei Frühgeborenen oftmals zu Schädigung des Gehirns, Beeinträchtigung der neuronalen Entwicklung mit lebenslanger Behinderung und wird darüber hinaus auch mit erhöhter Sterblichkeit assoziiert. Ziel der Studie ist die Entwicklung eines leistungsfähigen Medikaments, welches nicht nur die Überlebenschancen der Kinder erhöht, sondern sie auch gleichzeitig vor Langzeitschäden schützt.

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INTRICATE – gemeinsam gegen Autoimmun-Erkrankungen

Unter der Leitung der Medizinischen Universität Wien startete am 01.11.2010 das internationale EU-Forschungsprojekt INTRICATE (Infection triggers of chronic autoimmunity). Das Team um Frau Prof. Renate Kain wurde von GABO:mi bereits erfolgreich durch die Antragstellung geführt. Die Europäische Kommission fördert INTRICATE in seiner 4-jährigen Projektdauer mit 6 Mio EUR.

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INTRICATE ist ein einzigartiges Projekt, das renommierte Wissenschaftler verschiedenster akademischen Institutionen und Kleinunternehmen aus ganz Europa sowie den USA vereinigt. Das Projekt soll die Zusammenhänge zwischen Infektionen und Autoimmunerkrankungen aufzeigen. INTRICATE untersucht die Verbindung  zwischen spezifischen Infektionen und der Autoimmunerkrankung  "Systemische Vaskulitis", die durch die entzündliche Zerstörung der Blutzellen, Arterien und Venen charakterisiert ist. Die gewonnenen Ergebnisse in INTRICATE sollen in klinische Anwendungen überführt werden. Dadurch werden Vorhersagen und das Monitoring der infektiösen Prozesse möglich, welche die Systemische Vaskulitis auslösen.

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